Nachlese zum 24.06.2018

Der Sommer ist da! Bei bestem Wetter und sommerlichen 25°C liessen es sich 15 Personen mit 12 Fahrzeugen nicht nehmen trotz der Fussball-WM der odenwälder Motorkultur zu fröhnen.

neben den „üblichen Verdächtigen“ gab es wieder interessante Neuzugänge: Fangen wir an mit einem Opel GT. Die „Corvette des kleinen Mannes“ wurde von 1968-1973 gebaut. Über die Hälfte der Wagen gingen nach USA wie auch der hier Gezeigte

niedrige Dachlinie, runde Formen, ewig lange Motorhaube und kurzes Stummelheck – so gewinnt man Käuferherzen

Ein echter Hingucker damals die Klappscheinwerfer, die untypischerweise über die Langsachse rotieren und dazu über einen Hebel mechanisch und nicht über einen Elektromotor bewegt werden.

schöne Details sind am ganzen Wagen zu finden wie z.B. die chromeingefassten Ausstellfenster

Die 90 PS die der 1900er Motor generieren hören sich nicht besonders sportlich an. Allerdings hat der GT durch den weit hinter der Vorderachse versenkten Motor (quasi ein Front-Mittelmotor) eine Strassenlage die man damals in diesem Preissegment nicht kannte. Gerade auf kurvenreichen Strecken konnte ein kundig bewegter GT deutlich teurere Wagen mit doppelter Motorleistung dominieren.

der Inneraum typisch Ende 60er Anfang 70er Jahre: geschüsseltes Lenkrad, mächtige Mittelkonsole und respektabler Instrumentensammlung

 

kleine Details wie das GM-Logo verraten die US-Vergangenheit des GTs

Keine blecherne Abdeckung die den Tankdeckel verbirgt – bei dem durchgestylten Teil in „Felgen-Zentralverschluss“-Optik wäre das auch eine echte Sünde!

Die Trabi-Family war auch wieder anwesend. Neben ihrem bekanntem Camping-Equipment aus der „Vor-Wende“-Zeit war auch dieser sehr filigrane Camping-Hocker dabei. DDR-Leichtbau bei gleichzeitig extrem kleinem Packmaß und auch wenn man es kaum glauben kann: Der hällt einen (durchschnittlichen) Erwachsenen auch aus.

Zweiräder haben mittlerweile Tradition auf dem Alt aber bezahlt. Auch diesemal war etwas Seltenes dabei: Eine 2001er Honda CBR 600 „Valentino Rossi“.

Gerade einmal 250 Stk. davon wurden von der 110 PS starken Maschine für Deutschland produziert. Honda legte die Maschine wegen des Weltmeistertitels des „Doctors“ in der GP500-Klasse auf.

Etwas verspätet traf dieser AAB-ler mit seiner Neuerwerbung ein. Er hatte den Golf vor vielen Jahren aufgebaut und dann leichtfertig verkauft. Als er nun die Gelegenheit hatte, den Wagen zurückzukaufen nutzte er die Gelegenheit beim Schopfe.


Der Innenraum gibt sich sehr „leer“… der Wagen ist mehr für die Rennstrecke als für den Boulevard gebaut. Der „Wiederbesitzer“ wird ihn in den nächsten Monaten komplett überholen

Das nächste Alt aber bezahlt findet am 22.07.2018 um 16 Uhr statt

 

Wir sehen uns!

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