Nachlese zum 24.09.2017

„Willkommen im Herbst!“ hies es am vergangenen Sonntag 16 Personen und 11 Fahrzeuge fanden den Weg nach Rittersbach um der odenwälder Motorkultur zu fröhnen.

Highlight die Erste: ein Opel Ascona C Cabrio mit EZ 1985. Der Wagen konnte damals über die Opelhändler bestellt werden und wurde bei Voll in Würzburg umgebaut. Gerade 2.873 Stk. verliessen zwischen 1984 und 1988 die Hallen. Angesichts dem Umbaupreis von 12.000 DM ein respektabler Wert, da man für den Betrag auch einen neuen Corsa A bei Opel bekommen konnte.

Der Wagen besitzt einen 1.6 Liter Vergasermotor mit 5-Gang-Getriebe.  und ist sonst recht spartanisch ausgestattet.

Auch geschlossen macht der Wagen eine gute Figur, was bei vielen „Umbau“-Cabrios aus den 80ern eher nicht der Fall ist.

Highlight die Zweite: Erwin und Flauko besuchten uns in einem ’51er Mercury Eight. Ein Ami wie man ihn sich vorstellt: groß, bequem und mit einem blubberndem V8 mit Automatikgetriebe.

Fussgängerschutz? Wer von der mächtigen Haube erfasst wird hat andere Probleme als die hervorstehende Kühlerfigur…

detailverliebte Markenzeichen an der Haube…

und am Heck. Auch hinten ist eine richtige Stosstange verbaut. Ein moderner Mittelklassewagen dürfte wohl daran zerschellen.

Aus jedem neuen Blickwinkel finden sich neue Details an dem Wagen.

auch der Inneraum weis zu überzeugen.

Highlight die Dritte: Die Trabi-Family beehrte uns mit ihrer neusten Eroberung. Ein ’80er Škoda 120 L. Der Wagen mit Heckmotor und Wasserkühlung galt in der DDR als ideales Zugfahrzeug, da er gegenüber Mitbewerbern wie Trabant und Wartburg keine thermischen Probleme im Anhängerbetrieb hatte.

Bei uns schon in den 70ern verschwunden, wurde in Mlada Boleslav bis in die 80er Jahre noch Chromradkappen verbaut.

Respektabler vorderer Kofferaum – hinter der Rücksitzbank gab es ähnlich dem Käfer auch noch einen Stauraum.

Witziges Detail: Der Škoda spukt ein Rad heraus. Ein Hebel unter der Stossstange gibt das unter dem Vorderwagen hängende Reserverad frei.

Der Inneraum ist für 1976 (dem Debütjahr der Škoda 742-Serie zu der auch der 120 L gehört) überhaubt nicht altbacken. In westlichen Autos aus der Zeit sah es auch nicht viel anders aus.

Das nächste Alt aber bezahlt findet am 22. Oktober um 16 Uhr statt.

 

Wir sehen uns!

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